Top 10 Teehäuser auf dem Weg zum Everest Base Camp
Der Everest Base Camp Trek ist der bekannteste Trekking-Weg der Welt. Er führt von Lukla (2840 m) durch das Khumbu-Tal nach Gorak Shep (5140 m) und zum Everest Base Camp (5364 m) — eine zweiwöchige Route, die keine technische Kletterausrüstung erfordert, aber Akklimatisierung, Fitness und die richtige Erwartungshaltung verlangt. Das Teehaus-System im Khumbu ist das am besten entwickelte Nepal-Trekking-Netz.
1. Tengboche (3867 m)
Das bekannteste Klosterdorf auf dem Everest-Trek; das Tengboche Monastery ist das spirituelle Zentrum der Sherpa-Kultur. Von Tengboche aus hat man bei klarem Wetter direkten Blick auf Ama Dablam (6812 m) und die Everest-Gruppe. Die Teehäuser hier sind gut ausgestattet; das Altitude Lodge ist eine der komfortableren Optionen.
2. Dingboche (4410 m)
Wichtiger Akklimatisierungsstopp; empfohlen wird ein Ruhetag in Dingboche mit einem Akklimatisierungsaufstieg auf Nangkartshang (5083 m). Die Teehäuser sind einfacher als in Tengboche, aber ausreichend; Himalayan Hotel und ähnliche Lodges bieten warme Stube und gute Küche.
3. Lobuche (4940 m)
Das letzte größere Teehaus-Dorf vor Gorak Shep. Auf 4940 Metern beginnen die meisten Trekker Symptome von AMS zu spüren; Lobuche ist der letzte Ort, wo man sinnvoll auf Erholung warten kann, bevor man weiterzieht.
4. Gorak Shep (5140 m)
Das höchste permanente Teehaus-Dorf der Everest-Route. Von hier aus wird das Everest Base Camp (4–5 Stunden Hin- und Rückweg) oder der Kala Patthar (5645 m, 4–5 Stunden) erklommen. Die Schlafqualität in Gorak Shep ist erfahrungsgemäß schlecht — die Höhe macht sich nachts stark bemerkbar.
5. Pheriche (4280 m)
Alternativroute zu Dingboche; das Trekkers' Aid Post der Himalayan Rescue Association bietet hier tägliche Vorträge zur Höhenkrankheit. Empfehlenswert für jeden, der sich unsicher über AMS-Symptome ist.
6. Pangboche (3930 m)
Auf der Route zwischen Tengboche und Dingboche; ruhigeres Dorf mit gutem Blick auf Ama Dablam. Weniger überlaufen als Tengboche.
7. Namche Bazaar (3440 m)
Das urbane Zentrum des Khumbu-Tals: Sherpa-Marktstadt mit Restaurants, Bäckereien, Bars, Internet-Cafés und gut sortierten Outdoor-Läden. Hier werden die meisten Akklimatisierungstage verbracht; zwei bis drei Nächte in Namche sind Pflicht.
8. Lukla (2840 m)
Ausgangspunkt des Treks; das Tenzin-Hillary-Airport ist berüchtigt für seine kurze Landebahn und häufige Wetterverzögerungen. Mehrere gute Teehäuser und Lodges für Ankunfts- und Abreisenächte.
9. Phakding (2652 m)
Erste Übernachtung auf dem Weg von Lukla nach Namche; Teehaus-Dorf am Dudh Kosi-Fluss. Shree Lodge und verschiedene Himalaya-Lodges sind Standard.
10. Kala Patthar Aussichtsplattform (5645 m)
Kein Teehaus, aber der wichtigste Aussichtspunkt auf den Everest ohne Kletterausrüstung. Von hier sieht man den Gipfel des Everest (8849 m) über dem South Col. Tagesausflug von Gorak Shep.
Auf der Karte erkunden
Thorong High Camp Hotel, Tengboche und weitere Everest-Trek-Stationen sind auf der interaktiven Karte eingetragen. Karte öffnen